2-dimensionale Barcodes in der gesamten Produktionskette
Der Einsatz von mehrdimensionalen Strichcodes verbessert die Produktionsabläufe bei SIMEA (Siemens Industrial Manufacturing Engineering and Applications) in Wien.
Was heute in modernen Großhandelsbetrieben für die reibungslose Logistikabwicklung dank großer Barcode-Etiketten zum State-of-the-art gehört, wird nun auch im Produktionsumfeld eingesetzt. Die Gründe für die mangelnde Auszeichungsmöglichkeit lagen früher in der Größe der Teile sowie deren physischer Beschaffenheit. Auch die heiß diskutierte neue Identifikationsmöglichkeit via RFID-Tags scheitert meist an den geringen Anbringungsflächen von Etiketten, welche einen Funksender eingebaut haben, sowie an den hohen Kosten. |
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| Bewährte Technologie | |
Insbesondere wegen der Darstellungsmöglichkeit von sehr kleinen Barcodes (wie beispielsweise Datamatrix, QR-Code und PDF417) erfreuen sich 2D-Barcodes in Branchen wie Elektronik, Aerospace, Automotive und Leiterplatten größter Beliebtheit. Den mit dieser Auszeichnung sind erstmals Maßnahmen zur Seriennummern- und Chargenverfolgung im Produktionsumfeld machbar. Die in den letzten Jahren für Logistikunternehmen entstandenen Optimierungspotenziale erschließen damit auch die Hallen der Produktion. Hieß es vor einigen Jahren noch die Logistik sei der 13. und 14. Monatsgehalt eines Unternehmens bieten sich mit der durchgehenden Verfolgung des Produktionsprozesses und der eingesetzten Komponenten herausragende Qualitätsverbesserungsmaßnahmen in Bezug auf Rückverfolgbarkeit, Optimierung und Transparenz. It startet with a print Die besagte kleine Fläche auf Elektronikkomponenten erzwingt den Druck von sehr kleinen Barcodes auf Flächen von bis zu 2x2mm Etikettendruckfläche. Hiezu werden Barcode-Drucker benötigt, welche neben einer sehr hohen Auflösung (400 dpi und mehr) ebenfalls eine exakte Farbbandführung (reduziertes Verschmieren) vorweisen. Auch das Etikettenmaterial auf Leiterplatten muss einer entsprechenden Beanspruchung (Klebekraft auch bei Anwendung in Laugenbädern) standhalten und darf sich weder ablösen noch verschmieren. In der Elektronikproduktion von SIMEA in Wien 21. entschied man sich für den Druck dieser hochsensitiven Etiketten für den von BARCOTEC gelieferten Drucker CLP-7401. Drucken und Lesen Nach erfolgreicher Anbringung der Labels wird das Board im vollautomatischen Bestückautomaten weiterverarbeitet. Für die durchgehende Erfassung sorgen stationäre 2D-Erfassungsgeräte, welche via Standard-Schnittstelle an die Produktions-PC´s angeschlossen sind. "Die eingesetzte Kameratechnologie hat ein eigenes Blitzsystem integriert, den 50% des positiven Leseerfolges macht die Beleuchtung beim Erfassen des 2D-Barcodes aus", so Ing. Aigner. Sollte eine nachträgliche Bearbeitung der Leiterplatten nötig sein, werden an Handarbeitsplätzen Barcode-Scanner der Marke DENSO eingesetzt. DENSO, Erfinder des legendären 2D-Barcodes "QR", stellt ein komplettes Produktportfolio von mobilen bis hin zu stationären Systemen für die Erfassung von 2D-Barcodes her. |
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Bestückung der Maschine Der Nachschub in der SMT-Fertigung erfolgt ebenfalls mittels Barcode-Technologie, da durch die äußere Ähnlichkeit der Produkte hohe Verwechslungsgefahr besteht und mittels mobilen Datenterminals eine Entlastung der Mitarbeiter erreicht werden konnte. Die erfassten mobilen Daten werden unmittelbar an das übergeordnete ERP-System weitergemeldet. Damit werden im Produktionsbereich Wartezeiten an der Maschine weitestgehend vermieden. Auch ist sichergestellt, dass sich die richtigen Bauteile an der richtigen Maschine am richtigen Platz befinden. |
Qualitätskontrolle Eine abschließende Qualitätskontrolle wird ebenfalls unter Einsatz von mobilen Datenterminals durchgeführt, da eine nahtlose, elektronische Dokumentation jedes einzelnen Arbeitsschrittes eine durchgehende Protokollierung ermöglicht. Damit sind alle Anforderungen an Rückverfolgbarkeit im Produktionsumfeld sichergestellt. Wegen der unterschiedlichen Anforderungen an 2dimensionale Strichcodes, der Auswahl des richtigen Systemes für die entsprechenden Umgebungsbedingungen sowie der Anbindung aller Komponeten an ein übergeordnetes System entschied man sich bei SIMEA für eine Zusammenarbeit mit dem Systemanbieter BARCOTEC. |
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"Uns war wichtig einen Partner zur Hand zu haben, welcher neben jahrelanger Erfahrung im Strichcode-Bereich auch ausreichendes Wissen über die besondere 2D-Technologie mitbringt und ebenfalls eine Anbindung an unser SAP-System durchführen kann." meint Ing. Aigner abschließend erfreut über die Zusammenarbeit. Auf die Frage, was der überzeugenste Erfolg bei der Integration von 2D-Barcodes gewesen sei meint Ing. Aigner: "2D-Barcodes können ca. 3x so schnell erzeugt werden wie 1D-Barcodes. Das wirkt sich im Produktionsbereich enorm aus und die Produktivität steigt." BARCOTEC war bei SIEMENS mit der Evaluierung, Lieferung und Integration der beschriebenen Systeme betraut. BARCOTEC ist seit 15 Jahren erfolgreich im Bereich "Mobile Datenerfassung und Barcode-Automation" tätig und realisiert Lösungen rund um Barcode-Scanning in der Produktion, am Point-of-Sale, Datenerfassung in Logistik, Transport und Einzelhandel und vertreibt Produkte internationaler Hersteller wie DENSO, Citizen, PSC und Gotive. |
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