MDM, EMM und UEM kurz erklärt
MDM, EMM und UEM kurz erklärt

Wo genau liegen die Unterschiede?

MDM, EMM und UEM sind die drei gebräuchlichsten Begriffe, auf die Sie stoßen werden, wenn Sie sich über Mobile Device Management-Lösungen informieren. Vielleicht fragen Sie sich bereits, wofür die einzelnen Begriffe stehen und wie sie sich zueinander verhalten. Lesen Sie weiter, um eine kurze Antwort auf diese Fragen zu erhalten.

Oft werden die Begriffe MDM, EMM und UEM synonym verwendet, aber jeder Begriff hat eine andere Bedeutung. Es ist wichtig zu verstehen, dass sich diese Begriffe im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben. Der Begriff Mobile Device Management kam zuerst auf, gefolgt von Enterprise Mobility Management und schließlich Unified Endpoint Management.

Mobile Device Management (MDM)

Der Begriff MDM ist ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der Mobiltelefone keine Schnittstellen zu anderen Geräten im Büro hatten. Daher konzentrierten sich die IT-Teams auf die Verwaltung der Telefone, getrennt von anderen Geräten. Es gab keine Möglichkeit, die persönlichen Geräte der MitarbeiterInnen, sofern sie überhaupt welche besaßen, auf ethische Weise zu verwalten. Außerdem brauchten die Administratoren in dieser Zeit keine Möglichkeiten zur Verwaltung von Dateien und anderen Inhalten auf dem Gerät, da diese bei älteren Telefonen fast nicht vorhanden waren war.

Enterprise Mobility Management (EMM)

Der Begriff Enterprise Mobility Management (EMM) steht für die Verwaltung mobiler Geräte sowie der Anwendungen und Inhalte auf diesen Geräten. EMM umfasst Mobile Device Management (MDM), Mobile Application Management (MAM) und Mobile Content Management (MCM). Wichtig ist, dass EMM auch die Möglichkeit bietet, sowohl unternehmenseigene als auch mitarbeitereigene Telefone zu verwalten. Zusammengenommen helfen diese Entwicklungen den Unternehmen, sich auf hoch mobile MitarbeiterInnen einzustellen.

Unified Endpoint Management (UEM)

Der Begriff "Unified Endpoint Management" (UEM) steht für die Strategie der Verwendung eines einzigen Verwaltungsrahmens für alle Arten von Unternehmensendpunkten oder -geräten. Dazu gehören Telefone, Tablets, Computer, Internet-of-Things-Geräte (IoT) und vieles mehr über eine Reihe von Betriebssystemen hinweg. Dies ist viel bequemer als frühere Ansätze und auch viel leistungsfähiger.

Jede gute moderne MDM-Lösung ist eigentlich eine UEM-Lösung. Führende MDM-Lösungen bieten alle die Möglichkeit, fast alle Bürogeräte von einer einzigen Konsole aus zu verwalten. Außerdem können diese Lösungen auch die Inhalte auf diesen Geräten verwalten. Wichtige Branchen-Benchmarks wie der Gartner Magic Quadrant für UEM-Lösungen haben inzwischen den Begriff UEM anstelle von MDM oder EMM eingeführt.

MDM und EMM sind nach wie vor beliebte Begriffe, weil sie weithin bekannt sind. Es besteht natürlich immer die Möglichkeit, dass MDM- und EMM-Angebote weniger Funktionen haben und daher keine UEM-Lösungen sind. Sie sollten sich immer vergewissern, dass jede MDM- oder EMM-Lösung, die Sie finden, tatsächlich eine UEM-Lösung ist.

Wenn Sie mehr über den Einsatz von UEM in Ihrem Unternehmen erfahren möchten, beraten wir Sie gerne, von den ersten Überlegungen bis zur finalen Implementierung.